Eiswein ist das höchste Prädikat, das ein Wein erreichen kann. Die Trauben, die bei der Trockenbeerenauslese gelesen würden, bleiben statt dessen an der Rebe. Der Eiswein wird oft im Januar des kommenden Jahres gelesen, wobei das Lesegut bei mindestens -7 Grad Celsius gefroren sein muss. Die Lese ist normalerweise nur in den frühen Morgenstunden in aufwändiger Handarbeit möglich. Hinzu kommt die extrem geringe Flüssigkeitsausbeute. Eiswein ist aus diesen Gründen extrem teuer, wird aber in der Regel nicht zu Gewinnerzielungsabsichten produziert. Ein Winzer der Einwein produziert, tut dies normalerweise um damit auf die anderen Weine seines Sortiments aufmerksam zu machen. Eisweine können Mostgewichte von bis zu 250 Grad Öchsle erreichen.