Rotwein

Wein Qualitätsstufen - Grundlagen

Auf jeder Weinflasche findet man beim genaueren Betrachten einen Vermerk, der die Qualitätsstufe angibt, sofern es sich um einen Qualitätswein handelt. Die einzelnen Stufen sind aufsteigend geordnet, so dass eine höhere Stufe auch immer für höhere Qualität steht. Die Qualitätsstufe wird unter anderem nach wissenschaftlichen Kriterien definiert, sagt also nicht zwingend etwas über den Geschmack aus (ob ein Wein schmeckt oder nicht, ist ohnehin der subjektiven Wahrnehmung des Weintrinkers überlassen).

Die erste Einteilung unterscheidet normalen Wein von Qualitätswein. Der Qualitätswein ist wiederum unterteilt in Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A) und Qualitätswein mit Prädikat. Wichtigste Messgröße bei der Unterteilung in die verschiedenen Qualitätsstufen das Mostgewicht in Grad Öchsle.

Weil es schwierig ist, den Geschmack eines Weines in vergleichbaren Zahlen auszudrücken, geht man davon aus, dass ein unmittelbarer Zusammenhang mit der Konzentration an Geschmacks- und Aromastoffen besteht. Diese Konzentration lässt sich natürlich schon ganz am Anfang der Weinherstellung messen, nämlich im Most. An dieser Stelle setzt die Öchsle-Skala an. Wenn man die Dichte des Mostes misst (in Gramm pro Liter) und dann die Dichte des enthaltenen Wassers abzieht, bleibt das Gewicht der Geschmacks- und Aromastoffe im Most übrig. Diese Zahl (eigentlich Gramm pro Liter) bekommt dann die Maßeinheit Grad Öchsle zugeordnet.

Die Einzelnen  Qualitätsstufen haben verschiedene Anforderungen an den Wein wie etwa Mindestalkoholgehalt, die Rebsorte oder den Öchslewert. Die Qualitätsstufe hat natürlich auch Einfluss auf den Preis, den der Wein beim Verkauf erzielt. Die einzelnen Vorgaben sind im deutschen Weingesetz festgelegt.

Zur ersten Kategorie gehören die Weine, die keine Qualitätsweine sind. Dazu gehören der Tafelwein und der Landwein.

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